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Die „blindlinks“ Zeichnung ist seit  Jahren meine kontinuierliche Übung.
In Anlehnung an M. Lassnigs „ körper-innerichkeits-empfindungs-zeichnungen“
trägt die aktuelle Serie den Titel BEFINDEN.

„….Lade die Luft ein, meine Lungen zu füllen; ohne den Rhythmus des Atmens mit meinem Willen zu bestimmen, ohne die Wege schon zu kennen, auf denen er strömt und sich ausbreitet und wieder davonzieht , ohne erinnern daran wie sich das immer anfühlte, sondern: alles neu, neu und unbekannt. Ich lasse die Angst ohne Luft zu sein, hinter mir, bis sie kleiner und kleiner wird, bis nur noch Wahrnehmung da ist, nur Traum von Körper….“

Diese Wahrnehmung in Bilder umzusetzen, sie zu verbildlichen, braucht es Schnelligkeit und geschärfte Sensibilität. „Das Bild vergeht von Sekunde zu Sekunde. Nur die Zeichnung ist der Idee am nächsten“.  (M. Lassnig)

In den Blättern dieser Serie (2013) versucht der Stift mein Befinden darzustellen. Es gelingt nur wenn ich die Schwelle von Wollen erfolgreich überschritten habe – manchmal mit geschossenen Augen, manchmal farbig.  Die Linien spiegeln nicht ausschließlich mein  Körpergefühl – aber immer sind sie Teil oder Ausdruck  meiner Verfassung…

Zeichnungen 2012 und früher
Format, alle: 17×17 cm
Bleistift, Tusche, Buntstift, Pastellkreide oder Aquarellfarbe  auf Zeichenkarton
 

Galerie

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Befinden 1

Befinden 2

Blindlinks

Blindlinks vor 2012